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Call for Papers – 17. Workshop des Netzwerks Terrorismusforschung

Anfang Oktober findet der jährliche Workshop des Netzwerks Terrorismusforschung in Tübingen statt. Hier der Call…

Fristverlängerung Aufruf für Konferenzbeiträge / Call for Papers

17. Workshop des Netzwerks Terrorismusforschung
(Tübingen, 5./6. Oktober 2017)


Veranstaltungsdatum:       Do., 05. – Fr., 06. Oktober 2017
Neue Einreichfrist:             04. September 2017
Ort:                 Alte Aula, Institut für Erziehungswissenschaften,
Eberhard Karls Universität Tübingen

Schwerpunktthema:
Ästhetiken und Poetiken des Terrorismus
(Gerne können davon abweichende Fragestellungen und Forschungsarbeiten ein­gereicht und präsentiert werden)

Zum Thema:
Der Ansatz, politischen Extremismus und Terrorismus als geistige (hinsichtlich der inter­nationalen Entwicklung mehr und mehr auch „geistliche“) Formationen und Akte der Lek­türe politischer, soziologischer und ästhetischer Texte zu betrachten, fand bisher wenig öffentliches Interesse. Dabei verweist die Verwendung literari­scher Motive und Formen im Kontext des Formierungs- und Radikalisierungspro­zesses – wie die des sozialrevolutionä­ren Linksterrorismus in der BRD in den 1970er Jahren – insbesondere auf die handlungs­anleitende Rolle künstlerischer, theoretischer und politisch-programmatischer Texte.

Literarische Texte können sowohl Einblick geben in die Mechanik der Ideologisie­rung und Emotionalisierung des Einzelnen, als auch die Tiefenstrukturen der Dy­namik terroristi­scher Gruppierungen aufzeigen, indem sie deren Gefühle artikulie­ren und dokumentieren. Diese Texte können aber auch, „radikal“ gelesen, jeder­zeit und überall neu „gezündet“ werden. So finden sich in der Stammheim-Biblio­thek der RAF neben mehr als tausend programmatischen Schriften auch Klassiker von Flaubert, Brecht, Genet und Melville – und wie auch später Osama bin Laden studierten sie Texte des Sprachwissenschaftlers Noam Chomsky.

Der Workshop möchte mit seinem Schwerpunktthema das dialektische Verhältnis von Sprache als Handlung und Handlung als Sprache untersuchen und stellt damit den schmalen Grat zwischen Sprachgewalt, Gewaltfantasie und externalisierter Gewalt ins Zentrum. Über welche Texte sind terroristische Gruppen miteinander verbunden? Welche Rolle spielen Manifeste und Bekennerschreiben als Binde­glied von Theorie und Praxis, von Autor und Tat? Welche Rolle spielen poetische, fiktionale und programmatische Texte in der Entwicklung extremistischer und ter­roristischer Organisationen? Welche Möglich­keiten der Einflussnahme gehen von ihnen aus? Wie wirken sich (gemeinsame) Lektüre­erfahrungen auf die Genese von Gewalt- und Terrorakten aus? Inwiefern gestalten sie diese mit – und inwie­fern spielen weitere medialen Formen und „Sprachen“ eine Rolle?

Im Fokus des Workshops steht in diesem Sinne die Frage nach den „Ästhetiken“ und „Poetiken“ von Terrorismus im 20. und 21. Jahrhundert: sowohl nach den möglichen geis­tigen „Verursachern“ im Bereich der Kunst und der Literatur, als auch nach der Produktion und der Bearbeitung und Darstellung von Terrorismus.

Wie üblich bei den Workshops des NTF können gerne auch Fragestellungen und Forschungsarbeiten unabhängig vom Schwerpunktthema eingereicht und präsen­tiert werden.

Beiträge und Deadline:
Das Netzwerk Terrorismusforschung richtet sich an Fachleute und Wissenschaft­lerInnen, die zum Thema Terrorismus und politische Gewalt arbeiten und forschen. Besonders promovierende WissenschaftlerInnen werden ermutigt, ihre Projekte, Arbeiten und The­sen vorzustellen. Präsentationen sollten ca. 20-30 Minuten umfassen und im Anschluss Gelegenheit zur Diskussion bieten.

Interessierte sind aufgerufen, ein Abstract im Umfang von ca. 500 Wörtern zu formulie­ren. Vortragssprachen sind Deutsch oder Englisch.

Die Abstracts senden Sie bitte bis zum 4. September 2017 an Isabelle Holz, isabelle.holz@uni-tuebingen.de. Feedback erhalten alle EinsenderInnen bis zum 10. Sep­tember 2017. Eine Anmeldung von NTF-Vereinsmitgliedern sowie von externen Gästen wird bis zum 15. September erbeten.

Programm:
Das Programm des Workshops (inkl. Wegbeschreibung, Unterkunftsliste etc.) wird Mitte September an die TeilnehmerInnen verschickt und auf der Internetseite des NTF unter http://www.netzwerk-terrorismusforschung.org veröffentlicht.

Teilnahmebeitrag:
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Teilnahme ohne Vortrag ist ebenfalls möglich. Die Übernahme von Reise- und Unterkunftskosten ist seitens des NTF e.V. leider nicht möglich. Alle teilnehmende Gäste und ReferentInnen bitten wir, sich indi­viduell zu organisieren.

Zum Netzwerk Terrorismusforschung:
Das Netzwerk-Terrorismusforschung (NTF) ist ein Zusammenschluss von mittlerweile über 400 jungen WissenschaftlerInnen und Fachleuten aus verschiedenen Disziplinen, die sich mit Fragen und Problemen des Themenbereichs Terrorismus, Terrorismusprävention und Sicherheitspolitik befassen. Es soll Kontakte schaffen und als Forum dienen für Ideen- und Informationsaustausch, zur Vorstellung von Projekten sowie deren gemeinsa­mer Initiierung, Planung und Realisierung. Das zentrale Werkzeug ist neben der Website und dem Mailverteiler der halbjährlich stattfindende Workshop. Auf diesem können lau­fende wie abgeschlossene Arbeiten sowie Projekte präsentiert und diskutiert werden. Das Netzwerk Terrorismusforschung steht darüber hinaus Interessierten aus Medien, Verwal­tung und Politik offen und bei Anfragen – z.B. für den Kontakt mit Experten bei spezifi­schen Fragen – zur Verfügung.

Mehr Informationen unter www.netzwerk-terrorismusforschung.org

Kontakt:
Netzwerk Terrorismusforschung e.V.
HD Dr. Stephan G. Humer
Lietzenburger Str. 53, Büro 255
10719 Berlin
info@netzwerk-terrorismusforschung.org

Ansprechpartner für den 17. NTF-Workshop:
Isabelle Holz, isabelle.holz@uni-tuebingen.de
Dr. Bernd Zywietz, zywietzb@uni-mainz.de

 

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Fortbildungsveranstaltung – Goethe-Universität Frankfurt am 21.02.2013

Poetik der Bedrohung - Plakat

Liebe TeilnehmerInnen der Fortbildung am 21.02.2013!
Falls Sie wirklich planen, die Ereignisse des 11. September 2001 und die deutsche Literatur darüber im Unterricht zu behandeln, habe ich hier unten noch einmal für Sie die Auswahlbibliographie zu meinem Vortrag „Der 11. September in der Literatur – Möglichkeiten für den Deutschunterricht“ zum Download bereitgestellt. Ferner wurden aus dem Plenum zwei weitere Texte  genannt:
· Eric Walters „We all fall down“, erschienen bei Beltz & Gelberg (Ende Januar 2013) sowie
· Christoph Kloft „Moses und der Schatten des 11. September“, erschienen bei Edition Hamouda (August 2011).

· Des Weiteren wurde im Plenum ein 2006 am Gymnasium Buckhorn durchgeführtes Literaturprojekt erwähnt. Eine Dokumentation über das Projekt können Sie hier als PDF downloaden.

· Hier habe ich eine Auswahlbibliographie als PDF zu meinem Vortrag zusammengestellt.

· Hier können Sie noch einmal das Programmheft downloaden.

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Hier noch einmal der Ankündigungstext des Vortrages:

„Mir wird ganz schwindlig vor den Menschen“
Poetik der Bedrohung und Gewalt im Deutschunterricht

Michael König M. A. (Westfälische Wilhelms-Universität Münster)
Der 11. September 2001 in der Literatur – Möglichkeiten für den Deutschunterricht 

Die Anschläge vom 11. September 2001 haben auch in der deutschen Gegenwartsliteratur  Spuren hinterlassen. Etwa fünfzehn Romane sind in den letzten zehn Jahren erschienen,  mindestens genauso viele Erzählungen, viele journalistische Mischformen, aber nur ganz  wenig Lyrik. Ich werde dieses Literaturkorpus vorstellen, auf textübergreifende Parameter des
9/11-Genres eingehen und Fragen aufwerfen, die auch Gegenstand einer Behandlung im Deutschunterricht sein können. Es geht um die Verarbeitung von Trauer, Schock und Angst, um gattungspoetische Fragen von Tagebuch- und Autorfiktionen, den Zäsurgedanken sowie die Rückgewinnung von literarischer Integrität und Deutungshoheit über ein unfassbares und als nicht darstellbar verstandenes historisches Ereignis. Dazu wird sich der Vortrag an frühen Texten
orientieren, die während oder unmittelbar nach den Anschlägen entstanden sind (zum Beispiel ein Feuilletonbeitrag von Durs Grünbein, journalistische Arbeiten von Kathrin Röggla, ein Internet-Tagebuch von Else Buschheuer und eine Erzählung von Ulrich Peltzer).

Vortrag am 21.02.2013, Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend, Grüneburgplatz 1, Raum IG 311

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Goethe-Universität FrankfurtX

Uni Frankfurt - EingangshalleX

Uni Frankfurt - VeranstaltungX

Uni Frankfurt - Panorama

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Tagungsankündigung – »Re-Visioning Terrorism«

RE-VISIONING TERRORISM
An Interdisciplinary and International Conference
SEPTEMBER 8-10, 2011 – Purdue University
Sponsored by the Office of the Vice Provost for Research and the College of Liberal Arts

Re-Visioning Terrorism Conference - Poster

We are inviting papers and/ or panel proposals for a 3 day conference on re-visions and re-presentations of Terrorism, to coincide, roughly, with the 10th anniversary of the terrorist attack directed at the World Trade Center in New York on September, 2001.

To paraphrase Supreme Count Justice Potter Stewart’s comments concerning pornography in his opinion in Jacobellis v. Ohio (1964), “We can’t define what terrorism is, but we know it when we see it.” We all know what terrorism is given the clear images we have in our mind’s eye of the airplanes crashing into New York’s Twin Towers. And we all know what terrorists look like. Or at least we think we do. For the past decade we have seen the pictures of Osama Bin Laden and his Al Qaeda followers on countless TV shows, newspapers, and magazines. Those are the visions we have. It has not always been thus. The fortunes of terrorism have waxed and waned over the centuries. While established governments have always railed against “terrorists,” frequently at least significant portions of local populations have sympathized with them. With the attack on the Twin Towers on what has come to be known as 9/11, suddenly terrorism came to be considered the manifestation of evil incarnate. It was no longer a subject which could be studied objectively and dispassionately. Its destruction, whatever it was and is, became, as President Bush called it, a “crusade” and as such warranted the expenditure of limitless resources and the sacrifice of hundreds of thousands of lives, most of which were unquestionably innocent. After a decade of war against an enemy we are no closer to being able to identify today than we were in 2001 and having achieved none of our stated objectives, with the exception of the removal of Saddam Hussein and the Bath party in Iraq, it is perhaps finally time to “re-vision” terrorism, that is, to look at it once again, to see how it has been perceived and depicted over the centuries in literature, art, theater, and most recently, in the audio-visual media.

While we do not expect to find a unitary definition of and/or explanation for terrorism, what we do hope to accomplish by asking the most diverse questions, questions that can best be addressed by scholars in the most disparate fields of research, is to begin a discussion which will encourage a more flexible response to one of the most serious problems confronting the United States and the world today.

The conference organizers invite papers that, from different disciplines and perspectives, address how terrorism has been perceived and depicted in literature, art, theater and, most recently, in the audio-visual media from antiquity to the present by asking, among others, the following questions:

  • Can terrorism be defined as only the actions of a relatively small group of irrational malcontents against the state?
  • Can terrorism describe the deliberate actions taken by a state against individuals and minorities?
  • Can actions taken against an enemy foreign state be considered terrorism?
  • Can one legitimately say that one person’s terrorist really is another’s freedom fighter?
  • What are the objectives of terrorism?
  • Who and what are the targets of terrorism?
  • Does terrorism have to have a political objective?
  • Can a profit-driven criminal activity be considered terrorism?
  • Are terrorists cowards or heroes?
  • What motivates terrorists?
  • Can terrorism best be confronted and suppressed by waging war or by police actions?
  • Can cyber-terrorism be considered actual terrorism?
  • Can economic terrorism be considered actual terrorism?
  • How have societies dealt with terrorism over time?
  • How are terrorist events represented in art, literature, theater, and cinema?
  • What is the relationship between terrorism and the popular media?
  • What should the role of the intellectual be vis a vis terrorism?
  • What is the American perception of terrorism post 9/11?
  • How does this perception coincide or differ from that of peoples of other nations and other regions of the world?
  • Is it possible to openly question American anti-terrorism and counter-terrorism post 9/11?
  • What has the impact of 9/11 been on American laws and civil liberties?

The international symposium and its year-long focus on representations of terrorism in literature, art, theater, and film and television, will demonstrate that arts and humanities faculty do indeed engage in this highly relevant issue, and that our approaches contribute meaningfully to recovering elements of our quality of life that have been jettisoned in the post-9/11 era. The published volume which will follow will serve as an example to researchers in the US and abroad who will continue to speak out on this issue, which is often framed in terms of security, but seldom in terms of humanistic values.

For further information please contact Ben Lawton and Elena Coda at lawton@purdue.edu.

Das detaillierte Tagungsprogramm können Sie hier einsehen.

Tagungsbericht – »Zeitenwende 11. September?«

Tagungsbericht

Gerade kam über den Verteiler H-Germanistik folgender Tagungsbericht herein:

From: Eva-Maria Kiefer (ekiefer@hca.uni-heidelberg.de)
Date: 15.10.2011
Subject: Tagber: Zeitenwende 11. September? Eine transatlantische Bilanz zehn Jahre danach

Heidelberg Center for American Studies; Zentrum für Europäische Geschichts- und Kulturwissenschaften, Ruprecht-Karls Universität Heidelberg; Institut für England- und Amerikastudien, Goethe Universität Frankfurt am Main

09.09.2011-11.09.2011, Heidelberg

Bericht von:
Eva-Maria Kiefer, Heidelberg Center for American Studies
E-Mail: (ekiefer@hca.uni-heidelberg.de)

In der ERP-Konferenz vom 9.-11. September 2011 im Heidelberg Center for American Studies wurde der Aspekt des 11. September 2001 als Zeitenwende für unterschiedliche Themenbereiche debattiert. Ziel war eine transatlantische Bilanz zehn Jahre nach den Terroranschlägen. In jeder der sechs Sektionen beschäftigte sich ein Vortrag mit den USA, der zweite fokussierte Europa und/oder Deutschland. Den Vorträgen der Referenten/innen, häufig Nachwuchswissenschaftler/innen, schloss sich meist ein Expertenkommentar an, der einen Bogen zwischen beiden Vorträgen schlug. Ein Eröffnungsvortrag Frank-Walter Steinmeiers (Berlin) und eine die Konferenz abrundende Podiumsdiskussion mit Peter Struck (Berlin) vervollständigten das Programm.

In seiner Einführung legte SIMON WENDT (Frankfurt am Main) das konzeptionell-analytische Fundament, um eine Verortung des 11. September versuchen zu können. Er lieferte eine Arbeitsdefinition des Begriffes Zeitenwende, die den Zäsurcharakter des Wortes und vor allem die daraus langfristig eintretende Veränderung im Vergleich zu vorangegangenen Entwicklungen betonte. Zudem hob Wendt die Wirkungsmächtigkeit des 11. September hervor: alleine die Wahrnehmung als Zäsur könne einen realen Wandel anstoßen. Der aktuelle Forschungsstand zum Thema bezeichne 9/11 im Sinne der weltpolitischen Bedeutung eher als Katalysator. Die Katalysatorfunktion des 11. September wurde von einem Großteil der Referenten aufgegriffen.

In der ersten Sektion referierte zunächst TILL KARMANN (Heidelberg) über die Auswirkungen von 9/11 auf den Antiamerikanismus in Deutschland. 9/11 bedeute keine Zeitenwende. Antiamerikanismus in Deutschland sei seit dem Zweiten Weltkrieg tief im deutschen Amerikabild verankert und kulturell begründet. Zudem sei die Bezeichnung „Antibushismus“ passender: Die nach 9/11in Deutschland auflodernden Sympathie- und Solidaritätsgefühle stellten, so Karmann, lediglich eine Unterbrechung im andauernden Antiamerikanismus gegenüber der Bush-Regierung dar.

Im Anschluss beschrieb MARTIN THUNERT (Heidelberg) die Rolle des 11. September als Katalysator einer Europawahrnehmung in den USA, die ihren Ursprung im 19. Jahrhundert habe. Nach 9/11 seien diesbezüglich keine neuen Gräben erkennbar, wenn auch die USA europäische Verantwortung fordere. Ein spezifischer Blick zeige einen scharfen Kontrast zwischen dem Deutschlandbild der amerikanischen Eliten und dem der Bevölkerung in den USA. Nicht erst seit 9/11, sondern schon seit dem Berlinumzug hätten die Eliten in Amerika ein modernisiertes Deutschlandbild angenommen. Das Bild der amerikanischen Bevölkerung hingegen, sei seit dem Dritten Reich eingefroren.

In seinem Kommentar schloss sich PHILLIP GASSERT (Augsburg) den Ausführungen von Simon Wendt an, dass ein Katalysatorereignis wie 9/11 dann zum Wendepunkt werden könne, wenn die Bevölkerung überzeugt sei von einer solchen Zäsur. Nicht also das Ereignis an sich, sondern die Auffassung über das Ereignis sei entscheidend. Er stellte das Europa- bzw. Amerikabild des jeweils anderen als „Präferenz der Sprechenden“ dar, das mehr über das Ursprungsland als über das Betrachtete aussage. So spiegele das demografische Problem in Europa die eigenen Schwierigkeiten in den USA ebenso, wie der Antiamerikanismus der Selbstversicherung diene.

Die zweite Sektion beschäftigte sich mit dem Thema Religionsdiagloge und -konflikte. MOUNIR AZZAOUI (Aachen) betonte zunächst, dass die Frage nach 9/11 als Zäsur eng verknüpft sei mit dem Adressaten, an den diese Frage gerichtet sei. Bei der Betrachtung der Auswirkungen von 9/11 auf das Zusammenbringen von Muslimen unterschiedlicher Rassen in den USA beleuchtete er drei Teilaspekte: Partizipationsmöglichkeiten, Repräsentation, sowie Integration von Muslimen. Er befand alle Aspekte als unzureichend und plädierte dafür, Religion mehr Platz im öffentlichen Raum zu geben, um auch im politischen Raum aktiv werden zu können.

TIM KARIS (Münster) beleuchtete die Verwendung von Narrativen im Islamdiskurs in deutschen Fernsehnachrichten vor und nach 9/11. Der 11. September stelle keinen Bruch zum bereits existierenden Narrativ „islamistischer Terrorismus“ (Islam versus Westen) dar, das sich nach dem Bombenanschlag auf das World Trade Center 1993 gegen andere Narrative durchgesetzt habe. Nach 9/11 habe es jedoch eine verstärkte Koppelung der Narrative „islamistischer Terrorismus“ und „muslimische Migration“ gegeben. So bedeute 9/11 hinsichtlich des Islamdiskurses deutscher Fernsehnachrichten insofern eine Zäsur, als die Berichterstattung über Terrorismus als Anknüpfungspunkt diene, um vom muslimischen Leben in Deutschland zu berichten.

In ihrem Kommentar stellte INKEN PROHL (Heidelberg) klar, dass es nicht den Islam gebe und plädierte für Pluralismus beziehungsweise eine Individualisierung der Religion. Die Narrative vom „islamistischen Terrorismus“ und „religiösen Terrorismus“ gelte es zu revidieren. Auch sie betonte die Wichtigkeit der Reaktion der sozialen Akteure bei der Beantwortung der Frage, ob 9/11 eine Zeitenwende darstelle und warnte
davor, dass die Darstellung von 9/11 als Zeitenwende auch zu Dramatisierungszwecken genutzt werden könne.

Den ersten beiden Sektionen schlossen sich drei Buchvorstellungen zum Thema „9/11 als Zäsur?“ an. BIRTE CHRIST (Gießen) stellte die Essaysammlung mit dem provozierenden Titel „9/11: Kein Tag, der die Welt veränderte“, die sie gemeinsam mit Michael Butter und Patrick Keller veröffentlicht hat, vor.[1] Auch dieses Buch diskutiert die zuvor bereits mehrfach erwähnte Katalysatorrolle des 11. September in zehn Einzelbeiträgen, um ein kaleidoskopisches Bild möglicher Veränderungen durch 9/11 in Politik, Gesellschaft und Kultur der USA zu zeichnen.

TOBIAS ENDLER (Heidelberg) gab Einblicke in sein Buch „After 9/11: Leading Political Thinkers about the World, the U.S. and Themselves: 17 Conversations“. Schwerpunkt des Buches sei die Darstellung der Selbstwahrnehmung der im Buch interviewten Intellektuellen. Von den interviewten herausragenden „public intellectuals“ verschiedener politischer Standpunkte der USA griff er für die Buchvorstellung
beispielhaft Standpunkte heraus, um deren Unterschiedlichkeit aber auch überraschende Gemeinsamkeiten herauszustellen.

BERND GREINER (Hamburg) rundete die Vortragsreihe mit einem Buch zum 11. September ab, das verdeutliche, dass 9/11 auch nach zehn Jahren noch eine Aktualität besitze und das Nachdenken über die Ereignisse nicht abgeschlossen sei. Er sah 9/11 als Ausdruck eines Problems größerer Dimension: die USA müsse sich von Hegemonialansprüchen verabschieden.[2]

Am Abend lockte der öffentliche Vortrag FRANK-WALTER STEINMEIERs etwa 700 interessierte Zuhörer an. Nach einer gelungen pointierten Einführung
durch WILFRIED MAUSBACH (Heidelberg), wurden den Besuchern
Innenansichten des ehemaligen Kanzleramtschefs zu der Zeit am und um den
11. September eröffnet. Ein zentrales Anliegen Steinmeiers war die
Beschreibung der damaligen Gefühlslage; die reale Angst, aus der heraus
die damalige Handlungsweise gedeutet werden müsse. Die Zusage der
„uneingeschränkten Solidarität“ Deutschlands an die USA wertete er als
ein Bekenntnis zur Freundschaft, Ausdruck des Entsetzens und Demütigung
einer betroffenen Nation. Er betonte, Deutschland habe sich damals nicht
aufgedrängt, dies sei eine typisch nachträgliche Deutung. Für ihn habe
schon damals festgestanden, dass die Anschläge für die US-Geschichte
eine „tiefgreifende Zäsur für das amerikanische Sicherheitsgefühl“
bedeuteten. Gerade heute sei ihm nochmals deutlich geworden, dass die
Welt, wie Teile der US-Regierung damals glaubhaft machen wollten, eben
nicht aus reinem Schwarz und Weiß, sondern unterschiedlichen Grautönen
bestehe. Eine Zukunftsaufgabe sei es, Terroristen von der Macht fern zu
halten. Steinmeier sah den Kampf gegen den Terror jedoch nicht als
oberste Priorität für die nächsten 10 Jahre; da gäbe es andere wichtige
Aufgaben, wie beispielsweise die Chancen und Risiken der Veränderungen
in der arabischen Welt, denn Demokratie brauche „Demokraten und
Erfolg“.

Am nächsten Tag beschäftigte sich die Konferenz zunächst mit dem Thema
Migration und Einwanderungspolitik. DOROTHEE SCHNEIDER
(Urbana-Champaign) beschrieb den nach 9/11 festzustellenden Wandel, dass
Immigranten zunächst als Teil der Opfer, dann aber lediglich als Täter
gesehen worden seien. Die US-Einwanderungspolitik an sich habe sich
jedoch seit 9/11 nicht verändert. In den Jahren 2004 und auch 2005 sei
die Zahl der Immigranten im Vergleich zu den Jahren davor unverändert,
eher tendenziell steigend.

SÖREN KEIL (Kent) ging in seinem Vortrag zum gleichen Themenkomplex darauf ein, welchen Einfluss 9/11 auf die europäische Einwanderungspolitik hatte. Einen klaren Unterschied zu den Entwicklungen in den USA sah er darin, dass in Europa nach 9/11 keine Sekuritisierung stattgefunden habe. Europa habe die Anschläge vielmehr als einen kriminellen Akt denn als einen Krieg aufgefasst, was die Debatte auch um die Einwanderungspolitik präge. Diese habe sich zwar seit 9/11 gewandelt, eine gemeinsame Einwanderungspolitik sei jedoch nur in Teilen vorhanden.

Thema der folgenden Sektion war die Rolle des 11. September für die Medien. EVA-MARIA KIEFER (Heidelberg) beschrieb 9/11 als einen Katalysator für einen Wandel der Darstellung des Terrorismus in den Medien: technische Entwicklung der Medien und terroristische Intention nach Aufmerksamkeit seien hier zum ersten Mal in dieser Weise aufeinandergetroffen. Hinsichtlich der Interpretation des Terrorismus in den Medien sei 9/11 keine Zäsur, denn es sei vor allem der Sekuritsierungsprozess gewesen, der nur temporär einen Wandel in der Berichterstattung eingeleitet habe.

Im Anschluss gab WOLFGANG FRINDTE (Jena) Einblicke in seine Forschung. Statt die Frage nach der Zeitenwende zu beantworten, schwenkte er den Blick darauf, welchen Einfluss die mediale Darstellung von Terrorismus auf die Rezipienten haben kann. So zeigte er anhand von Graphiken und Statistiken, dass die Bedrohungswahrnehmung signifikant mit der medialen Berichterststattung korreliere, jedoch negativ mit der Anzahl verübter Terroranschläge. Es würde somit eine duale Differenzierung notwendig.

Die nächste Sektion beschäftigte sich mit der Bedeutung von 9/11 für die Außenpolitik. JOHN R. DENI (Heidelberg) begann seinen Vortrag mit der provokanten These 9/11 habe alles geändert, um dann, zumindest für den Bereich der amerikanischen Außenpolitik, das Gegenteil zu beweisen. Er verwies auf die Kontinuitäten in der US-Außenpolitik seit den 1990er Jahren, hob jedoch eine Neuerung deutlich heraus: die politische Reaktion auf 9/11 habe die Grenzen des politischen Einflussgebietes Amerikas gezeigt; die Zeit der USA als Hegemon sei (zumindest vorübergehend) vorbei.

KAI OPPERMANN (Köln) beschäftigte sich im Anschluss mit der Rolle des
11. September für die europäische und deutsche Außen- und
Sicherheitspolitik. Auch er benutzte den Begriff des Katalysators. Durch
9/11 sei das Spannungsverhältnis zwischen deutscher Innenpolitik und
internationaler Politik verschärft worden. Rollenerwartung an die
deutsche Außen- und Sicherheitspolitik und Rollenperzeption dieser
stünden im Spannungsfeld zueinander. Nach 9/11 seien intensivierte
internationale Erwartungen auf die deutsche Kultur der außenpolitischen
Zurückhaltung getroffen.

In seinem ausführlichen Kommentar zu den Vorträgen schlug GUNTHER
HELLMANN (Frankfurt am Main) noch einmal den wichtigen Bogen zu der
Frage nach dem 11. September als einer Zeitenwende, die den Aspekt des
Wandels stärker in den Mittelpunkt rücke als den Aspekt der Kontinuität;
es war jedoch festzustellen, dass die Referenten, für die 9/11 doch eher
einen Katalysator darzustellen schien, neben dem Aufzeigen der Elemente
des Wandels doch eher die Kontinuitätslinien aufzeigten.

In der Sektion zum Thema Sicherheitspolitik und Terrorismusbekämpfung
arbeitete ROBIN SCHRÖDER (Kiel) anhand der nationalen
Sicherheitsstrategie der Regierung Bush nach 9/11 einen klaren Wandel in
der amerikanischen Terrorismusbekämpfung heraus. Diese unterteilte er in
direkte und indirekte Konsequenzen des Globalen Krieges gegen den
Terrorismus. Durch den 11. September habe sich ein neues Kriegsbild
ergeben, mit der Neuausrichtung der US-Streitkräfte und der NATO, die
einem neuen Machtgefüge gegenüberstünden.

Laut WILHELM KNELANGEN (Kiel) spiele 9/11 für einen Wandel in der
deutschen Außen- und Sicherheitspolitik eine größere Rolle als die
Ereignisse 1989/90. Einer der Unterschiede, die sich durch 9/11
manifestierten, sei die Rolle des Militärs, das vor den Terroranschlägen
kein, aber seit dem 11. September ein „selbstverständliches“ Instrument
deutscher Antiterrorismuspolitik sei. Wenn jedoch eine wirkliche Zäsur
in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik zu verzeichnen sei, dann
eher im Jahre 2009, seitdem ein Strategiewandel stattgefunden habe und
man sich fragen müsse, ob Deutschland eine Zivilmacht sei oder je war.

In der die Konferenz abschließenden, öffentlichen Podiumsdiskussion am
11. September 2011 diskutierten MANFRED BERG (Heidelberg), HEATHER DE
LISLE (Berlin), BERND GREINER, OLIVIA SCHÖLLER (Berlin), und PETER
STRUCK noch einmal über die übergeordnete Fragestellung der Konferenz:
Stellte 9/11 eine Zeitenwende dar? Auch in dieser Diskussion wurde dem
11. September eine Katalysatorenrolle zugewiesen: für das Aufzeigen der
Krisenanfälligkeit der USA im Allgemeinen, die Polarisierung der
politischen Parteien im Speziellen und die Gefahr für demokratische
Werte in der westlichen Welt. Nicht in Verbindung mit 9/11 stehe
allerdings die Integrationsdebatte in Deutschland und der arabische
Frühling, der auch mit der Präsenz der USA in Afghanistan nicht forciert
worden sei, so die Mehrzahl der Gesprächsteilnehmer. Bezüglich der
Frage, ob Deutschland sich aufgedrängt habe im Krieg gegen Afghanistan,
fand  Struck klare Worte der Verneinung. Deutschland müsse sich außerdem
auch künftig seiner internationalen Rolle bewusst sein und könne
Verantwortung nicht immer abgeben. Bei der Frage nach der Zeitenwende,
waren sich die Diskutanten nicht ganz einig. De Lisle und Struck sahen
den 11. September ganz eindeutig als Zäsur. Greiner und Berg
differenzierten: Es komme auf die Perspektive und das Gebiet an, von dem
aus man das Ereignis betrachte.

Im Rahmen der Konferenz waren eindeutige Aussagen hinsichtlich der
Frage, ob der 11. September eine Zeitenwende hervorrief, oftmals schwer
auszumachen. Die meisten der Referenten schienen sich jedoch auf die
Katalysatorrolle des 11. September einigen zu können. Zudem ist die
Debatte um 9/11 als Zeitenwende eben nicht mit einem einfachen ja oder
nein zu beantworten, was die Diskussion gerade so interessant macht. Die
Forschungsergebnisse zur Konferenz werden im Frühjahr 2012 in einem
Sammelband veröffentlicht.

Konferenzübersicht:

Begrüßung und Einführung
Wilfried Mausbach (Heidelberg): Begrüßung
Simon Wendt (Frankfurt) und Till Karmann (Heidelberg):  „9/11 als Zeitenwende? Zum Problem einer transatlantischen Verortung“

Sektion I: Antiamerikanismus und „Antieuropäismus“
Moderation: Simon Wendt (Frankfurt)
Kommentar: Philipp Gassert (Augsburg)

Till Karmann (Heidelberg): „Wendepunkt 9/11? Antiamerikanismus in
Deutschland vor und nach dem 11. September 2001“

Martin Thunert (Heidelberg). „Zwischen ‚cheese-eating surrender monkeys‘
und ‚moralischer Supermacht‘: Amerikanische Wahrnehmungen Europas vor
und nach dem 11. September“

Sektion II: Religionsdialoge und -konflikte
Moderation: Till Karmann (Heidelberg)
Kommentar: Inken Prohl (Heidelberg)

Mounir Azzaoui (Aachen): „Repräsentation – Partizipation – Integration:
Funktionen muslimischer Interessenorganisationen bei der politischen
Inkorporation amerikanischer Muslime nach 9/11“

Tim Karis (Münster): „Diskursiver Wandel und Kontinuität im Islamdiskurs
deutscher Fernsehnachrichten vor und nach dem 11. September 2001“

9/11 als Zäsur? Buchvorstellungen zum Thema
Moderation: Martin Thunert (Heidelberg)

Birte Christ (Gießen): „9/11: Kein Tag, der die Welt veränderte“

Tobias Endler (Heidelberg): „After 9/11: Leading Political Thinkers about the World, the U.S. and Themselves“

Bernd Greiner (Hamburger): „9/11: Der Tag, die Angst, die Folgen“

Öffentlicher Abendvortrag
Einleitung: Wilfried Mausbach (Heidelberg)
Frank-Walter Steinmeier (Berlin):  „Der 11. September 2001: Innenansichten aus dem Kanzleramt“

Sektion III: Migration und Einwanderungspolitik
Moderation: Simon Wendt (Frankfurt)

Dorothee Schneider (Urbana-Champaign): „Making Immigration Policy in
Times of Crisis: 9/11 and U.S. Immigrants in Historical Perspective“

Sören Keil (Kent): „Europäische Einwanderungspolitik zwischen
Multikulturalismus, ökonomischen Interessen und Sicherheitspolitik“

Sektion IV: Medien und Terrorismus
Moderation: Tobias Endler (Heidelberg)

Eva-Maria Kiefer (Heidelberg): „Neue Angst durch 9/11? Der Einfluss
medial verstärkter Bedrohung in den USA“

Wolfgang Frindte (Jena): „Deutsche Massenmedien und die Interpretation
terroristischer Bedrohung vor und nach dem 11. September“

Sektion V: Amerikanische, deutsche und „europäische“ Außenpolitik
Moderation: Till Karmann (Heidelberg)
Kommentar: Gunther Hellmann (Frankfurt)

John R. Deni (Heidelberg): „September 11th, 2001 – a turning point in
American foreign policy?“

Kai Oppermann (Köln): „9/11 und die veränderten Anforderungen und
Restriktionen deutscher Außenpolitik“

Sektion VI: Sicherheitspolitik und Terrorismusbekämpfung
Moderation: Martin Thunert (Heidelberg)

Robin Schroeder (Kiel): „Amerikas ‚Global War on Terror‘ nach dem 11.
September – Dimensionen und Konsequenzen“

Wilhelm Knelangen (Kiel): „Die deutsche Reaktion auf 9/11 – eine ’neue‘
Politik der Terrorismusbekämpfung?“

Öffentliche Podiumsdiskussion – „Zeitenwende 11. September 2001?“
Moderation: Olivia Schoeller (Berlin)
Diskutanten: Manfred Berg (Heidelberg), Heather De Lisle (Berlin), Bernd Greiner (Hamburg), Peter Struck (Berlin)

Anmerkungen:
[1] Vgl. Georg Schild: Rezension zu: Butter, Michael; Christ, Birte;
Keller, Patrick (Hrsg.): 9/11. Kein Tag, der die Welt veränderte.
Paderborn 2011, in: H-Soz-u-Kult, 09.09.2011,
(http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2011-3-150).
[2] Vgl. Erik Fischer: Rezension zu: Greiner, Bernd: 9/11. Der Tag, die
Angst, die Folgen. München 2011, in: H-Soz-u-Kult, 09.09.2011,
(http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2011-3-148).

URL zur Zitation dieses Beitrages:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=3847.

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Zwei Calls zum Thema ,9/11’

Hier ein kurzer Hinweis auf zwei Calls zum Thema ‚9/11’:

Abschied von 9/11. Wie man aufhört, von der Katastrophe zu erzählen. Interdisziplinäres Symposium an der Universität Freiburg, 18. und 19. November 2011.
Hier der direkte Link zum Call for Papers unter H-Germanistik.
Hier der Call als Textversion (docx) und hier das Tagungsprogramm als PDF.

Im vergangenen September fand in Oxford folgende Tagung statt:

TEN YEARS ON – 9/11 IN EUROPEAN LITERATURE, Oxford University, September 15-16, 2011.
Hier der direkte Link zum Call for Papers unter H-Germanistik.
Hier der Call als Textversion (docx).