Monatsarchiv: Mai 2012

»Münster Lectures« – Dietmar Dath zu Gast in Münster

Obwohl der Autor nicht im engeren Sinn etwas mit Terrorismus-Literatur zu tun hat, hier ein kurzer Bericht in eigener Sache:
Am 15. und 16. Mai war Dietmar Dath auf Einladung der Graduate School „Practices of Literature“ im Rahmen der ersten „Münster Lectures“ unter dem Titel „Der Sinn der Arbeit“ in Münster zu Gast.  Teil der ersten Lectures in Münster waren ein Abendvortrag des amerikanischen Soziologen Richard Sennett, eine Masterclass mit Dietmar Dath und ein darauffolgender Abendvortrag, den Dath größtenteils frei bestritt. Moritz Baßler führte in das Werk des Autors ein, der wie Baßler verkündete, „für die zwei wichtigsten Organe der letzten 20 Jahre tätig war“ – gemeint sind das Popmagazin „SPEX“ und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Dath hat 2007 unter anderem den Roman „Waffenwetter“ veröffentlicht, der von einem politisch motivierten Sabotageakt an der amerikanischen HAARP-Einrichtung handelt. Näheres dazu hier später im Blog…

Hier erhalten Sie weitere Informationen zu Dietmar Daths „Waffenwetter“ beim perlentaucher.

Münster Lectures - Dietmar Dath

↑ Abendvortrag am 16. Mai 2012 im Rahmen der ersten „Münster Lectures“ im Stadtweinhaus in Münster

Münster Lectures - Dietmar Dath

↑ Dietmar Dath spricht vor allem privat über seine Vorstellungen vom „Sinn der Arbeit“.

Münster Lectures - Dietmar Dath im Gespräch mit Moritz Baßler

↑ Dietmar Dath im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Moritz Baßler

Münster Lectures - Dietmar Dath im Gespräch mit Moritz Baßler

↑ Dietmar Dath im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Moritz Baßler

Münster Lectures - Dietmar Dath

↑ Der Autor Dietmar Dath diskutiert über den „Sinn der Arbeit“ im Rahmen der ersten „Münster Lectures“ (organisiert an der Graduate School „Practices of Literature“ durch Philipp Hubmann und Immanuel Nover).

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Literaturhinweis – »Plotting Justice. Narrative Ethics and Literary Culture after 9/11«

Informationen der Nebraska University Press - Georgiana Banita "Plotting Justice"

Gerne verweise ich hier auf Wunsch von Georgiana Banita auf deren neu erschienene Monographie „Plotting Justice“ (2012).

Georgiana Banita: Plotting Justice. Narrative Ethics and Literary Culture after 9/11, Lincoln: University of Nebraska Press; 2012.

Hier der Klappentext:
Have the terrorist attacks of September 11 shifted the moral coordinates of contemporary fiction? And how might such a shift, reflected in narrative strategies and forms, relate to other themes and trends emerging with the globalization of literature? This book pursues these questions through works written in the wake of 9/11 and examines the complex intersection of ethics and narrative that has defined a significant portion of British and American fiction over the past decade.

Don DeLillo, Pat Barker, Aleksandar Hemon, Lorraine Adams, Michael Cunningham, and Patrick McGrath are among the authors Georgiana Banita considers. Their work illustrates how post-9/11 literature expresses an ethics of equivocation—in formal elements of narrative, in a complex scrutiny of justice, and in tense dialogues linking this fiction with the larger political landscape of the era. Through a broad historical and cultural lens, Plotting Justice reveals links between the narrative ethics of post-9/11 fiction and events preceding and following the terrorist attacks—events that defined the last half of the twentieth century, from the Holocaust to the Balkan War, and those that 9/11 precipitated, from war in Afghanistan to the Abu Ghraib scandal. Challenging the rhetoric of the war on terror, the book honors the capacity of literature to articulate ambiguous forms of resistance in ways that reconfigure the imperatives and responsibilities of narrative for the twenty-first century.

Weitere Informationen über die Autorin Georgiana Banita erfahren Sie auf den Seiten der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.
Hier erhalten Sie Informationen zum Band bei amazon.de.

RAF-Literatur der 70er Jahre und folgende

RAF-Logo

Folgende Titel setzen sich unmittelbar mit dem Deutschen Herbst 1977 auseinander:
Gert Heidenreich: Der Ausstieg,
Hannelies Taschau: Erfindung des Glücks,
Guntram Vesper: Nördlich der Liebe und südlich des Hasses,
Michael Zeller: Follens Erbe.
Nicht zu vergessen die Roman-Trilogie „Deutscher Herbst“ von Friedrich Christian Delius sowie Rainald Goetz‘ „Kontrolliert“. Auch Hans Magnus Enzensbergers Montageroman „Der kurze Sommer der Anarchie“ sowie Peter Paul Zahls „Die Glücklichen“ sollten hier nicht unerwähnt bleiben.